Familienliebling

Riga-Suppe

Kalte rosa Kefirsuppe mit Roter Bete, Gurke, Radieschen und Dill

Eine kalte, kräftig rosa Sommersuppe mit Kefir, Roter Bete, Gurke, Radieschen, Frühlingszwiebeln, Dill und Ei. Frisch, säuerlich, leicht und trotzdem sättigend.

Stammt von
Torsten
Menge
4.00 Portionen
Vorbereitung
25 Min.
Kochzeit
10 Min.
Gesamt
4 Std. 35 Min.

Unsere Geschichte

Nach einer Reise nach Riga zu Hause nachgebaut. Geschmacklich sofort wiedererkannt: kalt, säuerlich, dillig und erfrischend. Seitdem läuft sie in der Familie einfach als rosa Suppe beziehungsweise Riga-Suppe.

Zutaten

Für die Suppe

1 l Kefir gut gekühlt

450 g Rote Bete gekocht, grob geraspelt

1 Stück Gurke grob geraspelt und gegebenenfalls leicht ausgedrückt

1 Bund Radieschen grob geraspelt

4 Stück Frühlingszwiebeln fein geschnitten

1 großer Bund Dill frisch, fein gehackt

1 TL Senf

2 EL Essiggurkenlake nach Geschmack auch mehr

1 Prise Salz nach Geschmack

1 Prise Schwarzer Pfeffer frisch gemahlen

Zum Verdünnen

250 ml Kaltes Wasser oder Mineralwasser nach gewünschter Konsistenz

Zum Servieren

4 Stück Eier hart gekocht

Optional

1 Spritzer Zitronensaft falls mehr Säure gewünscht ist

Zubereitung

1

Die Eier hart kochen, kalt abschrecken, pellen und bis zum Servieren kühl stellen.

2

Rote Bete, Gurke und Radieschen grob raspeln. Die Gurke bei Bedarf leicht ausdrücken. Frühlingszwiebeln fein schneiden und den Dill hacken.

3

Kefir mit Senf und Essiggurkenlake verrühren. Rote Bete, Gurke, Radieschen, Frühlingszwiebeln und Dill unterheben.

4

Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Je nach gewünschter Konsistenz kaltes Wasser oder Mineralwasser einrühren. Falls nötig mit zusätzlicher Gurkenlake oder etwas Zitronensaft säuerlicher einstellen.

5

Die Suppe mehrere Stunden, am besten über Nacht, im Kühlschrank durchziehen lassen.

6

Noch einmal umrühren und kalt abschmecken. Die Eier halbieren oder vierteln, auf die Suppe geben und mit etwas zusätzlichem Dill servieren.

Tipps

  • Gurke und Radieschen grob raspeln, damit die Suppe Struktur behält.
  • Die geraspelte Gurke bei Bedarf leicht ausdrücken, damit die Suppe nicht unkontrolliert verwässert.
  • Beim Dill nicht zu vorsichtig sein. Er prägt den Charakter der Suppe entscheidend.
  • Essiggurkenlake eignet sich hervorragend, um Säure und Würze gleichzeitig nachzuschärfen.
  • Die Suppe vor dem Servieren noch einmal kalt abschmecken, da Säure und Salz bei Kühlschranktemperatur etwas zurückhaltender wirken.

Varianten

Dünnere Sommerversion Mit 200 bis 300 ml sehr kaltem Wasser oder Mineralwasser verdünnen.

Kräftiger säuerlich Mehr Gurkenlake oder einen Spritzer Zitronensaft zugeben.

Mit mehr Einlage Zusätzliche Eier oder etwas mehr Gurke und Radieschen verwenden, wenn die Suppe eher als vollständige Mahlzeit dienen soll.

Aufbewahrung

Gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und vor dem Servieren gründlich umrühren.

Notizen

Die Suppe schmeckt am besten gut durchgekühlt und nach einigen Stunden Ruhezeit, gerne über Nacht. Beim ersten Ansatz war sie sehr gemüsereich und fast eher ein Salat mit viel Dressing; bei Bedarf einfach mit kaltem Wasser, Mineralwasser oder etwas zusätzlichem Kefir auf die gewünschte Suppenkonsistenz bringen.