Familienliebling

Oma Doras kalte Sago-Suppe

Fruchtige Sommersuppe mit Backobst, Zitrone und Sago

Eine kalte, süß-säuerliche Fruchtsuppe aus Saft, Backobst und Sago. Ein altes Familienrezept für heiße Sommertage.

Stammt von
Oma DoraUrgroßmutter von Clara und Leo
Herkunft
Knesebeck, Niedersachsen, Deutschland
Menge
6 Portionen
Familienwertung
5,0 / 5

Warum dieses Rezept zu uns gehört

Diese kalte Sago-Suppe wurde von Oma Dora aus Knesebeck an Sigrid und von ihr an Torsten weitergegeben. In Torstens Kindheit gehörte sie zu den typischen Sommergerichten. Die genaue Rezeptur war irgendwann nicht mehr vollständig präsent und wurde gemeinsam aus den Erinnerungen der Familie rekonstruiert: Saft als Grundlage, reichlich Zitrone, Backobst und Sago. Oma Dora verwendete besonders gerne Rhabarbersaft.

Mündlich überliefert von Oma Dora aus Knesebeck über Sigrid an Torsten · Sommeressen

Was wir brauchen

Zutaten

Für die Suppe

1.5 l Apfel- oder Rhabarbersaft Oma Dora verwendete gerne Rhabarbersaft
100 g Perlsago
150 g Getrocknete Pflaumen entsteint
150 g Getrocknete Aprikosen
75 g Rosinen

Zum Abschmecken

2 Stück Zitronen Saft, nach Geschmack auch mehr
75 g Zucker nach Geschmack

Optional

250 g Sauerkirschen Torstens spätere Ergänzung, nicht Teil der überlieferten Originalversion

Schritt für Schritt

Zubereitung

Sago kochen

1

Den Saft in einem großen Topf erhitzen. Sago einrühren und bei kleiner bis mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren etwa 25 bis 30 Minuten kochen, bis die Sagoperlen weitgehend durchsichtig und weich sind.

30 Min.

Backobst zugeben

2

Getrocknete Pflaumen und Aprikosen nach Bedarf halbieren oder grob schneiden. Zusammen mit den Rosinen zum gegarten Sago geben und noch etwa 10 bis 15 Minuten sehr sanft ziehen beziehungsweise köcheln lassen.

15 Min.

Abschmecken

3

Die Suppe mit reichlich Zitronensaft und Zucker abschmecken. Sie soll deutlich fruchtig und süß-säuerlich sein. Nach familiärer Überlieferung keinen Zimt verwenden.

5 Min.

Abkühlen

4

Die Suppe zügig abkühlen lassen und anschließend für mehrere Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. Beim Erkalten dickt sie noch etwas nach.

4 Std.

Servieren

5

Die Suppe gut durchrühren und eiskalt servieren. Falls sie nach dem Durchkühlen zu dick geworden ist, mit etwas Saft auf die gewünschte Konsistenz bringen.

5 Min.

Aus Erfahrung

Tipps

  • Sago lange genug kochen, bis die Perlen weitgehend durchsichtig sind.
  • Die Suppe warm etwas kräftiger süß und sauer abschmecken, da sie kalt zurückhaltender schmeckt.
  • Backobst nicht von Anfang an lange mitkochen, damit Aprikosen und Pflaumen noch etwas Struktur behalten.
  • Rhabarbersaft kommt der Version von Oma Dora besonders nahe.
  • Nach dem Kochen zügig abkühlen und anschließend mehrere Stunden kalt stellen.

Auch schön

Varianten

Mit Apfelsaft

Apfelsaft als Grundlage verwenden. Das entspricht ebenfalls der familiär überlieferten Variante.

Mit Kirschen

Zusätzlich Sauerkirschen oder Schattenmorellen hineingeben. Das ist keine überlieferte Zutat von Oma Dora, passt aber sehr gut zur Suppe.

Mit Honig

Einen Teil oder den gesamten Zucker durch Honig ersetzen.

Dazu passt

Beilagen

  • Sehr kalt direkt aus dem Kühlschrank servieren
  • An heißen Sommertagen als Dessert oder leichte süße Mahlzeit servieren

Für später

Aufbewahrung

Nach dem Kochen zügig abkühlen lassen und gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.

Kühlschrank: 3 Tage

Am Rand notiert

Persönliche Notizen

Traditionell wurde die Suppe mit Apfel- oder Rhabarbersaft gekocht. Wichtig ist eine deutliche Zitronensäure. Zimt gehört nach familiärer Erinnerung ausdrücklich nicht hinein. Kalt servieren.