Familienliebling
Oma Doras kalte Sago-Suppe
Fruchtige Sommersuppe mit Backobst, Zitrone und Sago
Eine kalte, süß-säuerliche Fruchtsuppe aus Saft, Backobst und Sago. Ein altes Familienrezept für heiße Sommertage.
- Stammt von
- Oma DoraUrgroßmutter von Clara und Leo
- Herkunft
- Knesebeck, Niedersachsen, Deutschland
- Menge
- 6 Portionen
- Familienwertung
- 5,0 / 5
Warum dieses Rezept zu uns gehört
Mündlich überliefert von Oma Dora aus Knesebeck über Sigrid an Torsten · Sommeressen
Was wir brauchen
Zutaten
Für die Suppe
Zum Abschmecken
Optional
Schritt für Schritt
Zubereitung
Sago kochen
Den Saft in einem großen Topf erhitzen. Sago einrühren und bei kleiner bis mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren etwa 25 bis 30 Minuten kochen, bis die Sagoperlen weitgehend durchsichtig und weich sind.
30 Min.Backobst zugeben
Getrocknete Pflaumen und Aprikosen nach Bedarf halbieren oder grob schneiden. Zusammen mit den Rosinen zum gegarten Sago geben und noch etwa 10 bis 15 Minuten sehr sanft ziehen beziehungsweise köcheln lassen.
15 Min.Abschmecken
Die Suppe mit reichlich Zitronensaft und Zucker abschmecken. Sie soll deutlich fruchtig und süß-säuerlich sein. Nach familiärer Überlieferung keinen Zimt verwenden.
5 Min.Abkühlen
Die Suppe zügig abkühlen lassen und anschließend für mehrere Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. Beim Erkalten dickt sie noch etwas nach.
4 Std.Servieren
Die Suppe gut durchrühren und eiskalt servieren. Falls sie nach dem Durchkühlen zu dick geworden ist, mit etwas Saft auf die gewünschte Konsistenz bringen.
5 Min.Aus Erfahrung
Tipps
- Sago lange genug kochen, bis die Perlen weitgehend durchsichtig sind.
- Die Suppe warm etwas kräftiger süß und sauer abschmecken, da sie kalt zurückhaltender schmeckt.
- Backobst nicht von Anfang an lange mitkochen, damit Aprikosen und Pflaumen noch etwas Struktur behalten.
- Rhabarbersaft kommt der Version von Oma Dora besonders nahe.
- Nach dem Kochen zügig abkühlen und anschließend mehrere Stunden kalt stellen.
Auch schön
Varianten
Mit Apfelsaft
Apfelsaft als Grundlage verwenden. Das entspricht ebenfalls der familiär überlieferten Variante.
Mit Kirschen
Zusätzlich Sauerkirschen oder Schattenmorellen hineingeben. Das ist keine überlieferte Zutat von Oma Dora, passt aber sehr gut zur Suppe.
Mit Honig
Einen Teil oder den gesamten Zucker durch Honig ersetzen.
Dazu passt
Beilagen
- Sehr kalt direkt aus dem Kühlschrank servieren
- An heißen Sommertagen als Dessert oder leichte süße Mahlzeit servieren
Für später
Aufbewahrung
Nach dem Kochen zügig abkühlen lassen und gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren.
Kühlschrank: 3 TageAm Rand notiert
Persönliche Notizen
Traditionell wurde die Suppe mit Apfel- oder Rhabarbersaft gekocht. Wichtig ist eine deutliche Zitronensäure. Zimt gehört nach familiärer Erinnerung ausdrücklich nicht hinein. Kalt servieren.